Eine gemeinsame Aufgabe wählen

Verabreden Sie für den Anfang etwas, das beide verstehen. Eine Person spielt C, D, E. Die andere hört zu und wiederholt nur den letzten Ton. Anschließend tauschen Sie die Rollen.

Wenn kein gemeinsames Instrument vorhanden ist, kann eine Person ein Hörbeispiel starten und die andere beschreiben, was sich verändert hat. Auch zwei stille Fingerbewegungen zu einem gedachten Puls sind eine gemeinsame musikalische Handlung.

Es hilft, vorher zu sagen, dass der Versuch klein bleiben darf. Niemand muss seine bisherigen Fähigkeiten rechtfertigen. Ein Vorschlag zum Verändern des Musters ist nützlicher als ein Urteil darüber, wer musikalischer sei.

C-Pentatonik aufwärts

C4, D4, E4, G4, A4, C5. Fünf verschiedene Töne mit Oktavwiederkehr.

5 Sekunden, langsam etwa 6 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

C-Pentatonik abwärts

C5, A4, G4, E4, D4, C4.

5 Sekunden, langsam etwa 6 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

Motiv C, E, C

C4, E4, C4. Eine eigene kurze Tonfolge ohne Begleitung.

2 Sekunden, langsam etwa 3 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

Motiv mit Rückweg

C4, D4, E4, D4, C4. Eine eigene kurze Tonfolge ohne Begleitung.

4 Sekunden, langsam etwa 5 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

Eigene synthetische Klangbeispiele. Beginnen Sie mit angenehmer Lautstärke. Die langsamere Fassung behält dieselben Tonhöhen.

Rollen unterschiedlich halten

Wer mehr Erfahrung hat, kann einen ruhigen Grundton oder Puls beisteuern, während die andere Person wenige Töne ausprobiert. Die Aufgaben müssen nicht gleich schwierig sein, damit die gemeinsame Musik etwas taugt.

Achten Sie auf die Lautstärke und lassen Sie Platz. Ein dauerhaft gespielter Begleitteppich kann die kleine Melodie verdecken. Manchmal ist die hilfreichste Begleitung eine Pause.

Mit den fünf Tönen der Pentatonik lässt sich eine Frage und eine Antwort erfinden. Eine Person spielt drei Töne, die andere verwendet zwei davon in einer neuen Reihenfolge. Danach können beide die Rollen tauschen.

Gemeinsam anfangen darf vorbereitet sein

Besprechen Sie, wie Sie starten und enden. Vier leise gezählte Schläge oder eine sichtbare Handbewegung können genügen. Ein Ende wird klarer, wenn es vorher eine einfache Abmachung gibt: nach der zweiten Wiederholung aufhören und den letzten Ton ausklingen lassen.

Wenn Sie unterschiedliche Tempi möchten, suchen Sie zunächst ein gemeinsames kleineres Muster. Mehrere Schwierigkeiten gleichzeitig zu verhandeln ist für einen ersten Versuch oft unnötig.

Menschen und Angebote finden

Vielleicht gibt es bereits jemanden im Freundeskreis, der gern mit Ihnen hören oder spielen würde. Für weitere Möglichkeiten kann das Musikschulverzeichnis des Deutschen Musikinformationszentrums bei der Suche nach Einrichtungen helfen. Ob ein passendes Erwachsenen- oder Ensembleangebot besteht, klären Sie direkt dort.

Tonleiter Lernen veranstaltet zum Start keine eigenen Treffen und vermittelt keine Plätze. Die Vorschläge auf dieser Seite lassen sich unabhängig davon im privaten Rahmen ausprobieren. Wer lieber mit einem gemeinsamen Puls beginnt, findet eine konkrete Vorlage in der Rhythmusübung.

Dieser Beitrag dient allgemeinen Bildungs- und Informationszwecken und ersetzt keine individuelle musikpädagogische, medizinische oder berufliche Beratung. Es besteht keine geschäftliche Verbindung zu erwähnten Praxisfällen, Personen oder externen Anbietern.