Zwei Töne bleiben heute draußen

Vergleichen Sie die Auswahl mit C-Dur: C, D, E, F, G, A, H. Für unsere C-Dur-Pentatonik lassen wir F und H weg. Es bleiben C, D, E, G und A. Das obere C kann als Wiederkehr dazukommen, zählt aber nicht als sechster unterschiedlicher Tonname.

Die Lücken sind nun verschieden groß. Von E nach G liegt ein größerer Sprung als von C nach D. Eine Fünf-Ton-Sammlung ist also keine Durtonleiter, bei der man einfach nur früher aufhört.

Hören Sie die Auswahl einmal aufwärts und abwärts. Sie müssen sie noch nicht schnell spielen können. Das Diagramm zeigt die fünf gewählten Tasten mit Namen.

Fünf Töne der C-Pentatonik
  1. C
  2. D
  3. E
  4. G
  5. A
CDEFGACisEsFisAs
Fünf markierte Töne. Die markierten Tasten ergeben: C, D, E, G, A. Ein Punkt kennzeichnet jeden verwendeten Ton. Zwischen E und F sowie H und C liegt keine schwarze Taste.

Die C-Dur-Pentatonik lässt F und H aus. Ein höheres C ist eine Wiederkehr des Grundtons, kein sechster verschiedener Ton.

C-Pentatonik aufwärts

C4, D4, E4, G4, A4, C5. Fünf verschiedene Töne mit Oktavwiederkehr.

5 Sekunden, langsam etwa 6 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

C-Pentatonik abwärts

C5, A4, G4, E4, D4, C4.

5 Sekunden, langsam etwa 6 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

Motiv C, E, C

C4, E4, C4. Eine eigene kurze Tonfolge ohne Begleitung.

2 Sekunden, langsam etwa 3 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

Motiv mit Rückweg

C4, D4, E4, D4, C4. Eine eigene kurze Tonfolge ohne Begleitung.

4 Sekunden, langsam etwa 5 Sekunden. Keine Wiederholung.

Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.

Eigene synthetische Klangbeispiele. Beginnen Sie mit angenehmer Lautstärke. Die langsamere Fassung behält dieselben Tonhöhen.

Mit zwei Tönen anfangen

Wählen Sie zunächst C und E. Spielen Sie C, E, C und lassen Sie eine Pause. Im zweiten Versuch lassen Sie das E länger klingen. Die Tonhöhen bleiben gleich, aber die kleine Gestalt verändert sich.

Nun kann D dazukommen. Beispielsweise C, D, E, D, C. Das ist nur ein möglicher Vorschlag. Sie dürfen einen Ton wiederholen, eine Pause einsetzen oder eine Folge verwerfen, die Ihnen nicht gefällt.

Wenn drei Töne genug Aufmerksamkeit brauchen, bleiben Sie dabei. G und A stehen bereit, sind aber keine Pflicht für diese Runde.

Ein Ende hörbar machen

Spielen Sie Ihre Folge zweimal gleich. Beim zweiten Durchgang darf der letzte Ton etwas länger klingen. So entsteht eine erkennbare kleine Einheit. Vielleicht möchten Sie danach mit einer Antwort beginnen, die anders endet.

Nicht jede Kombination muss überall passen. Ein Tonvorrat ist kein Schutz vor jedem Zusammenklang. Für diesen ersten Versuch hören Sie deshalb eine einzelne Melodie ohne zusätzliche Akkorde. Ihr Ohr entscheidet, was Sie weiterverfolgen möchten.

Die Idee behalten

Notieren Sie die Tonnamen oder zeichnen Sie kleine Pfeile für die Richtung. Eine vollständige Notenschrift ist nicht nötig, um die eigene Folge wiederzufinden. Denken Sie auch an die Pausen: Sie gehören zur Idee.

Wer zu zweit spielen möchte, kann eine Folge vorspielen und die andere Person nur das Ende wiederholen lassen. Weitere Möglichkeiten stehen bei gemeinsam musizieren. Zum Vergleich mit sieben Tönen führt der Weg zurück zu C-Dur.

Dieser Beitrag dient allgemeinen Bildungs- und Informationszwecken und ersetzt keine individuelle musikpädagogische, medizinische oder berufliche Beratung. Es besteht keine geschäftliche Verbindung zu erwähnten Praxisfällen, Personen oder externen Anbietern.