Das C finden
Die schwarzen Tasten stehen in Zweier- und Dreiergruppen. Links vor einer Zweiergruppe liegt eine weiße Taste C. Diese Orientierung wiederholt sich über die Tastatur hinweg.
Wählen Sie ein C in einer gut erreichbaren mittleren Lage. Links davon liegen tiefere, rechts davon höhere Töne. Falls Ihr Keyboard keine Anschlagdynamik hat oder anders klingt als unser Hörbeispiel, ist das für die Tonfolge kein Hindernis.
Akustische und digitale Klaviere erzeugen ihren Klang unterschiedlich. Yamaha erklärt den Unterschied zwischen akustischer und digitaler Klangerzeugung. Für diese Übung brauchen Sie kein bestimmtes Modell und keinen Neukauf.
- C1 Ton zum nächsten
- D1 Ton zum nächsten
- E½ Ton zum nächsten
- F1 Ton zum nächsten
- G1 Ton zum nächsten
- A1 Ton zum nächsten
- H½ Ton zum nächsten
- C
Die Folge steigt von C4 bis C5. Die acht gespielten Positionen enthalten sieben verschiedene Tonnamen.
C-Dur aufwärts
C, D, E, F, G, A, H, C. Acht Töne aufwärts.
Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.
C-Dur abwärts
C, H, A, G, F, E, D, C. Acht Töne abwärts.
Bereit. Die Wiedergabe startet erst auf Ihre Betätigung.
Eigene synthetische Klangbeispiele. Beginnen Sie mit angenehmer Lautstärke. Die langsamere Fassung behält dieselben Tonhöhen.
Sieben Namen, das C kommt wieder
Lesen Sie die Namen einmal langsam: C, D, E, F, G, A, H, C. Das letzte C liegt eine Oktave über dem ersten. Unsere Bezeichnungen folgen dem deutschen System. H heißt in vielen englischsprachigen Darstellungen B. Das deutsche B bezeichnet dagegen einen anderen Ton. Für C-Dur verwenden wir hier H.
Hören Sie zuerst nur zu. Beim zweiten Durchgang verfolgen Sie die Namen im Tastaturbild. Das Bild hebt jeden Ton auch mit einer Form beziehungsweise Beschriftung hervor; die Farbe allein muss Ihnen nichts erklären.
- C → D2 Halbtöne = 1 Ganzton. Die schwarze Taste Cis liegt dazwischen.
- E → F1 Halbton. Diese weißen Tasten liegen direkt nebeneinander.
- C → Cis1 Halbton. Cis ist die unmittelbar folgende schwarze Taste.
Zwei kleine Stellen
Die Abstände zwischen den Tönen sind nicht gleich groß. Zwischen E und F sowie H und C liegt jeweils ein Halbton. An den übrigen Stellen liegen Ganztöne.
So ergibt sich die Folge 2, 2, 1, 2, 2, 2, 1, gezählt in Halbtönen. Diese Anordnung macht die Durtonleiter aus. Sie gilt auch für andere Durtonleitern, deren Anfangston nicht C ist.
Wenn Ihnen die Zahlen noch fremd sind, bleiben Sie bei den beiden engen Stellen. Spielen oder hören Sie E und F. Anschließend H und das obere C. Beide Paare liegen unmittelbar nebeneinander.
Nicht gleich über die ganze Tastatur
Für den ersten Spielversuch genügt C, D, E. Spielen Sie langsam nacheinander und lösen Sie jeden Ton wieder. Sie dürfen zunächst einen gut beweglichen Finger verwenden, um die Lage der Tasten zu erkunden. Das ist eine Orientierungshilfe, kein vorgeschriebener Fingersatz für eine vollständige Tonleiter.
Für zusammenhängende Tonleitern über acht oder mehr Töne braucht die Hand einen passenden Bewegungsablauf. Dazu kann eine Lehrkraft einen Fingersatz zeigen, der zum Instrument und zu Ihren Möglichkeiten passt. Versuchen Sie nicht, eine große Strecke mit dauerhaft festgehaltener Hand zu erreichen.
In unserer kleinen Klavierübung bleiben wir deshalb bei drei Tönen. Wer gerade nur zuhören möchte, kann dort genauso mitmachen.
Aufwärts ist nicht die einzige Richtung
Hören Sie C-Dur auch abwärts: C, H, A, G, F, E, D, C. Es ist derselbe Tonvorrat in umgekehrter Reihenfolge. Lassen Sie nach dem tiefen C einen Moment Pause.
Vielleicht klingt dieses Ankommen schon vertraut. Eine Melodie muss trotzdem nicht immer auf C enden, um Töne aus C-Dur zu verwenden. Tonleiter, Tonart und tatsächlicher Melodieverlauf hängen zusammen, sind aber nicht dieselbe Sache. Für heute haben Sie eine überschaubare Ordnung kennengelernt, die Sie später wiedererkennen können.
Quellen
Dieser Beitrag dient allgemeinen Bildungs- und Informationszwecken und ersetzt keine individuelle musikpädagogische, medizinische oder berufliche Beratung. Es besteht keine geschäftliche Verbindung zu erwähnten Praxisfällen, Personen oder externen Anbietern.
